Entstehung und Geschichte der Weihnachtskugel

Das Schmücken des Weihnachtsbaums ist eine der beliebtesten Weihnachtstraditionen auf der ganzen Welt. Familien
kommen jedes Jahr zusammen, holen ihre Kisten mit geliebtem Weihnachtsschmuck wie Weihnachtskugeln undGlasfiguren hervor und schaffen gemeinsam Erinnerungen. Viele dieser Erinnerungen bilden die Grundlage für Traditionen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Wie auch „Mein erstes Weihnachten“ mit handangefertigten Weihnachtskugeln für Neugeborene in unserem Shop. Mit diesen einzigartigen Glaskugeln und Spezialmotiv bleiben Momente als Erbstück über Jahre erhalten und geteilte Momente werden greifbar.

Aber wie kam es eigentlich dazu, dass der Weihnachtsschmuck eine so große Rolle in unseren Weihnachtserlebnissen spielt? Gehen wir zurück in die Geschichte. Die Idee, einen Baum an Weihnachten zu schmücken, begann hier bei uns ins Deutschland, wo man die Bäume mit Früchten und Nüssen schmückte. Mit dem Abfallen der Blätter sollte das
Versprechen des kommenden Frühlings symbolisiert werden. Im Jahr 1605 wurde der Weihnachtsbaum dann nach drinnen gebracht und mit Papierrosen, Kerzen, Nüssen und
Früchten geschmückt, was bahnbrechend war! Die Idee, einen Baum im Haus zu schmücken verbreitete sich in ganz Deutschland. In den Jahren um 1800 brachten deutsche Einwanderer die Tradition nach Amerika, die ihre ganz eigene Interpretation hatte. Die ersten Baumschmuckstücke wurden aus allem hergestellt, was die Familien zur Verfügung hatten, wie beispielsweise Obst, Nüsse, Popcorn- und Preiselbeerketten, Luftschlangen, Kerzen und Metallfolie. Der deutsche Hans Greiner begann mit der Herstellung von Glaskugeln, die zu den ersten hergestellten Weihnachtsschmuckstücken wurden. Im späten 19. Jahrhundert brachte der geschäftstüchtige F.W. Woolworth die Idee nach Amerika, wo er jährlich Schmuck im Wert von mehr als 25 Millionen Dollar verkaufte. Schließlich begannen die Hersteller mit dem Spritzgussverfahren (Einspritzen von geschmolzenem Material in eine Form) mit Kunststoffmaterialien, was eine Vielzahl anderer Formen und Größen ermöglichte. Weihnachtskugeln aus Glas ist nach der Historie eher eine Entwicklung aus dem späten 19. Jahrhundert. Damals kam die Idee auf, dass es sich bei
Weihnachtsbaumdekoration um einen kommerzielle Branche mit erheblichem Potenzial handelt könnte. Der Ursprung der Weihnachtskugel liegt übrigens in Thüringen. Die ersten Glasbläser aus der Region nutzten noch eine wenig verträgliche Legierung, die sich aus Zinn und Blei zusammensetzte. So wurde das Glas verspiegelt. Ab dem Jahr 1870
wurde Silbernitrat verwendet, es wird bis heute zur Verspiegelung gebraucht. Mehr und mehr entstand eine Massenfertigung, die besonders durch den Bau einer Produktionsstätte im Jahr 1867 ermöglicht wurde. Mit einer heißen Gasflamme konnten nun große Kugeln mit sehr dünnen Wänden geblasen werden. Handbemalt mit aufwendigen Verzierungen wurden die ersten Christbaumkugeln von Lauscha dann in die USA eingeführt, ungefähr 1880. Für die Produktion aus Deutschland bedeutete das einen erneuten Aufschwung, der sich in der gesamten Region bemerkbar machte. Bis zum Ersten Weltkrieg standen die Weihnachtskugeln aus Thüringen aus der ganzen Welt unangefochten an der Spitze. Erst kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurden auch im Ausland die ersten Weihnachtskugeln hergestellt. Nur wenige Unternehmen, so wie unseres, halten an Traditionen fest und stellen verschiedene Arten von Weihnachtskugeln sowie Glasfiguren handangefertigt her. Auch als Weihnachtsgeschenk erweisen sich Weihnachtskugeln immer als eine besonders schöne Idee, weil sie zeitlos sind und speziellen Momenten Aufmerksamkeit schenken. Mein erstes Weihnachten, ein Geschenk für die Ewigkeit.

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